Lebens-Mitte-L

Das Thema der heurigen Fastenaktion lautete „Lebens-Mitte-L.“

Lebensmittel sollen als Wert begriffen und ihre Verschwendung thematisiert werden. Es macht betroffen, dass circa ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel im Müll landet. Das wirft nicht nur ethische und moralische Fragen auf, sondern auch ökologische. Denn Lebensmittel, die produziert und weggeworfen werden, verursachen nicht nur unnötige Kosten, sondern sind obendrein auch klimaschädlich.

Gleichzeitig machten wir uns bewusst, was wir zum Leben brauchen, was uns “Mittel zum Leben” ist, Nahrung ist, uns stärkt und uns „in unsere Mitte“ führt. Der Lebensweg Jesu dient uns als Beispiel, jedes Leben wertzuschätzen und Wesentliches ins Zentrum – in die Mitte - unseres Lebens zu stellen.

 

Hier einige Aussagen von Schülerinnen und Schüler zum Fastenthema:

 

„Generell versuchen wir schon seit dem letzten Jahr, dies [Lebensmittelverschwendung] zu vermeiden, doch besonders seit dem ersten Aufkommen des heurigen Fastenthemas achte ich vermehrt darauf, dass dies nicht mehr geschieht. So verwerten wir Gemüsesorten, von denen wir zu viel gekauft haben, indem wir sie einkochen oder zumindest einfrieren.“

Christina, 15 Jahre

 

„Viele Menschen lassen das Leitungswasser während des Zähneputzens laufen, obwohl das nicht nötig wäre und viel zu verschwenderisch ist.“

Valentina, 14 Jahre

 

„Ich finde es toll, dass es [im Restaurant] die Möglichkeit gibt, das eigene Essen einpacken zu lassen und dann sozusagen „to-go“ mitzunehmen.“

Vanessa, 15 Jahre

 

„Seit ich über das Thema mehr Bescheid weiß, kaufen wir nur das ein, was wir auch essen.“

Constantin, 14 Jahre

 

„Überraschenderweise wurde auch mein bzw. das Umfeld meiner Familie auf die Verhaltensänderung in Bezug auf das Wegwerfen von lebensnotwendigen Gütern aufmerksam. Einige Nachbarn haben schon um Tipps gebeten, wie sie mit Mindesthaltbarkeitsdatum bzw. bald ablaufenden Lebensmitteln umgehen sollen.“

Christina, 15 Jahre

 

„Mich hat es geschockt, als ich erfahren habe, dass Tonnen an Essen hergestellt werden, ein beachtlicher Teil davon aber weggeworfen wird.“

Isabella, 14 Jahre